Pizzabäcker 3.0 + cheat

Weiter gehts mit der Kunst eine vegane Pizza zu backen (die auch gut schmeckt)! Es gibt wieder eine Reihe Verbesserungen („Kaizen“):

  1. Aus Zeitgründen den Teig schon am Abend vorbereitet, mit der halben Menge an Hefe im Kühlschrank langsam gehen lassen („kalt geführt“). Und ich wollte mal Weißmehl auf dem Pizzastein ausprobieren.
125 g Dinkel Feinmehl Type 650
65 g kaltes Wasser
1/4 Würfel Hefe (uups, da seh ich gerade, bei der Mehlmenge 
hätte ich nochmal halbieren müssen, also 1/8-tel Würfel
eine Prise Salz

Alles wie üblich verrühren, bis es nicht an den Fingern klebt, ordentlich Kneten (5 min), dann in ein Schüsselchen mit einem feuchten Tuch abgedeckt in den Kühlschrank. Platz lassen zum mindestens 12 Stunden Gehen! Das Foto unten zeigt es nachher.  Vorher war es nur eine kleine Kugel.

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2. Bei der Suche nach flachen Blechen im Internet (damit ich mit meinem Nudlwoigler/Teigroller) nicht mit den Griffen anstoße, bin ich auf eine hippe wie einfache Lösung gestoßen: Heutzutage gibt es Nudlwoigler light, d.h. ohne Griffe! Entweder aus chromglänzenden Metall, oder auch aus Holz. Kurzerhand hab ich die Griffe von meinem Erbstück abgezogen (meine Mam im Himmel möge mir verzeihen). Ich hab zwar diesmal den Teig auf der stark bemehlten Arbeitsplatte ausgerollt, aber in der Kochnische meines 1-Zimmer-Appartments bin ich mit den Fingern immer an den Wasserkocher gestoßen, wegen der Griffe. Fazit: Man kann auch ohne Griffe ganz gut woigln!

3. Aus dem Buch vegane lunch box hab ich zum ersten Mal eine Gewürzmischung („Pizzagewürz“) selbst hergestellt (einfach und lecker!):

je gleiche Menge (z. B. 1 geh. EL) getrocknetes/-n:
Basilikum, 
Rosmarin, 
Thymian, 
Oregano
und Hefeflocken

4. Das Rezept für die Tomatensauce nach A.H. (der mit dem Porsche), auch schon am Abend vorher gemischt und in ein Schraubglas:

125 ml passierte Tomaten
1 geh. TL Oregano
1 geh. TL Basilikum
1 große Prise Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

5. Gekaufter Fertigkäse (das ist der „cheat“). Ich hab eine kleine Handvoll auf die Sauce gestreut und dann nochmal ein bisschen 2 min vor Ende der Backzeit oben drüber

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Nicht wundern, ich hab die übriggebliebene Salami (auch gekauft) in die Tüte zum vKäse.

6. Weil der ausgerollte Teig größer war, als der markierte Kreis auf dem Backpapier, hab ich den Rand entsprechend umgeknickt, und vor dem Backen mit kaltem Wasser eingepinselt.

7. Als Belag diesmal:

8 Scheiben vSalami
3 handvoll vKäse
1 Zwiebel, ge4telt und in Streifen geschnitten
1 handvoll Oliven
2 gehackte Knoblauchzehen (auf Wunsch meiner Testperson)
nach dem Backen dann eine handvoll Rucola, klein gerupft

Dann gehts los: Pizzastein unten auf dem Gitter im Backofen bei 250 Grad 30 min vorheizen, dann wieder unter Missachtung aller Sicherheitsstandards die belegte Pizza draufgehieft und den Wecker auf 10 min. Kurz vor Ende gemerkt, dass noch Käse obendrauf soll, also Klappe auf und mutig den vKäse draufgestreut. Es riecht schon mal lecker und hat nach dem Backen so ausgesehen:

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Der Rand guckt aus wie beim Italiener, und schmeckt auch so knusprig. Der Boden selber auch hauchdünn und knusprig. Die Tomatensauce – lecker! Der Knoblauch gibt den Pfiff, aber der vKäse setzt allem die Krone auf! Super lecker! Vor dem Servieren dann noch die Pizzagewürzmischung drübergerebelt, ein paarmal mit der Pfeffermühle drüber und – mein Bua als Testperson war begeistert (ich auch).

 

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