Atmen – Manas – Freiheit

Eine Kombination von Eindrücken hat zu einer neuen Erfahrung in meiner Meditation geführt, die ich hier gerne teilen möchte.

Karl Riedl hat uns in seinem Vortrag beim Sangha Wochenende empfohlen, bei der Meditation auf den Umkehrpunkt beim Atmen zu achten, wo das Ein- in das Aus-Atmen übergeht und das Aus- in das Ein-Atmen, ggf. auch mit einer Pause dazwischen.

Sabine J. hat am Dienstag beim Meditationsabend im Achtsamkeitszentrum eine geführte Meditation daraus gemacht (*Text*).

Thomas hat am Samstag im Vesakh-Fest in seinem Vortrag in der Nepal-Pagode über Achtsamkeit erleben statt erledigen ausgeführt, dass die Übung der Achtsamkeit sogar zum Erleben des Nicht-Ich / Nicht-Selbst führt.

Bei der Mittwoch-Morgen-Meditation machten wir die Erdberührung „Achtsamkeit im täglichen Leben„, ein ähnliches Thema wie im Vortrag von Thomas.

Und in einem Beitrag beim Sangha-Wochenende hat er als Begründung, warum man Loslassen nicht üben kann, Manas ins Spiel gebracht. Weil Manas für den Überlebensreflex da ist, muss es ständig ums Überleben kämpfen, und kann nicht einfach loslassen, wenn es sich von etwas bedroht fühlt. Manas ist auch für die Ich-Bezogenheit (von manchen Ego genannt) verantwortlich (es gibt einen Vortrag von Thay auf Youtube über Manas)

Gestern früh war wieder Mittwoch-Morgen-Meditation, die wegen der 3 sessions hintereinander immer sehr intensiv ist. Und da sind all die obigen Eindrücke zusammengekommen: Ich hab beim Atmen auf die Umkehrpunkte geachtet, dadurch wurde die Achtsamkeit offenbar vertieft, ich konnte das Nicht-Ich erleben und spürte ein großes Gefühl von Freiheit, Befreiung und Leichtigkeit 🙂 Manas fühlte sich nicht mehr bedroht. Ich war in Sicherheit. Auch bei der Abendmeditation war dieses Erleben wieder da 🙂

 

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