Gomasio selber machen

2018-05-23 18.31.57Heute hab ich vom restlichen Butternuss Kürbis nochmal „Alfredo“ gemacht, diesmal mit Austernpilzen. Diese hab ich auch nicht gebraten, sondern richtig „raw food“ – mäßig nur mit Shoyu und Zitronensaft mariniert. Den Kürbis hab ich nach dem Marinieren in Salz kräftig mit Wasser ausgespült, um ja nicht zuviel Salz im Essen zu haben. Danach war es dann gleich zuwenig salzig, und ich dachte, Gomasio wäre jetzt genau das richtige, aber ich hab keines da. Also „selbermachen“!

Im gleichen Kochbuch wie die Alfredos – „Everyday RAW Express“ – gibt es sogar ein simples Rezept dafür, Sesam, Salz und getrocknete Algen mörsern oder im Mixer bearbeiten (es gibt auch ein Rezept für Gomasio bei Chefkoch.de).

70 g Sesamsamen
1 EL gestrichen Salz 
2 EL gehäuft Kelp, Jijiki oder andere getrocknete Algen

Ich hab Salade du Pêcheur als Algen verwendet, die kann man ohne kochen oder einweichen verwenden. Und sie stammen aus dem Atlantik bei Frankreich, wo die Abwässer von Fukushima noch nicht angelangt sind. Es gibt dort nur die Wiederaufbereitungsanlage bei La Hague, und die lässt gemäß EU-Verordnung sicher keine Radioaktivität ins Meer, oder?

Da ich immer noch keinen Mörser habe, hab ich den Mixer angeworfen, und er hat sogar die relative kleine Menge aus dem Rezept wunderbar umgewälzt und immer feiner gemahlen.

Voila, mein erstes selber gemachtes Gomasio, und ohne nachzurechnen vermute ich stark, dass es billiger ist, als gekauftes. Und vor allem mit Algen hab ich es im Laden noch nicht gesehen.

2018-05-23-18-27-23.jpg

Der Alfredo ist übrigens super geworden, der tolle Geschmack des Butternuss-Kürbis kam so richtig schön zur Geltung. Die marinierten Austernpilze waren nicht gar so umwerfend, wie die gebratenen Shiitake, aber trotzdem ein echtes Highlight.

Als Nachspeise noch eine Mandelmilch mit Birkenzucker und ohne Einweichen, wenn der Mixer schon mal in Gebrauch ist!

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