Einmal Hanoi und zurück

Ich werde immer wieder geragt, ob ich Restaurants in der Nähe von unserem Achtsamkeitszentrum in München Sendling empfehlen könne: Seit kurzem gibt es am Partnachplatz das Cafe Hanoi! Das wollte ich heute einmal testen.

Die Speisekarte dieses Vietnamesen ist eine gute Ergänzung zu dem anderen Vietnamesen in der Albert-Roßhaupter-Straße, Asia in Sendling. Im Flyer des Cafe Hanoi seh ich Suppen, vietnamesische belegte Semmeln (Bánh Mì), Salate und Sushi! Ich hab mir vegane Maki Sushi zum Mitnehmen ausgesucht: Avocado, Kürbis und Rettich. 7,50 € für 18 Maki mit Ingwer, Wasabi und Soße, und wirklich sehr lecker. Besonders der grünliche Rettich war eine positive Überraschung, sehr knackig im Biss.  Und man konnte zugucken wie der Chef des Hauses die Avocado aufschnitt und alles frisch gemacht hat. Also eine klare Empfehlung!

Dazu kommt, dass sie im rechten Teil des Ladens einen kleinen Asia-Markt eingerichtet haben, mit allerlei Spezialitäten aus Vietnam und was sonst so südöstlich liegt. Mir hatte es der vietnamesische Kaffee angetan. Im Lokal hatte ich den schon mal probiert, nicht ahnend, dass der mit süßer Milch serviert wird, die natürlich nicht vegan ist. Den Geschmack des vietnamesischen Kaffees fand ich super, und mit Birkenzucker und Sojamilch wäre er auch vegan.

Ich dachte, denn könne ich wie Mokka zubereiten, aber das war irgendwie nicht so prickelnd. Also Tante Ju-Tuhb zu Rate gezogen, und mir einige Videos über das Zubereiten von Vietnamesischen Kaffee angesehen. Ah, so gehts! Also hab ich noch für 7,95 € ein original viet. Kaffeezubereitungs-Dingsda erstanden.

Im Hanoi hat mir die nette Verkäuferin auch noch die Bedienung erkärt: Das Sieb abnehmen, 1-2 TL viet. Kaffee rein, gefühlvoll zudrehen (nicht zu fest, und nicht zu locker) und dann auf ein Glas mit Milch und Zucker stellen. Erst einen Schwupp kochendes Wasser zum Aufwecken des Kaffees, dann nach Belieben mehr Wasser, ca. eine Mokka-Tasse voll. Liest sich wie die Anleitung zum Einladen der Glocke bei der Meditation! Und danach ca. 5 Minuten achtsames Warten, bis der Kaffee durch die Löcher im Boden in die Tasse gesickert sind. Umrühren – genießen!

Und wenn ich schon mal in Hanoi bin, hab ich mir noch „Mochi“ gekauft. Das sind leicht süße Klebreiskuchen, weich und schwammig in der Konsistenz aber super lecker. Meine sind mit Grünteegeschmack. In einem japanischen Schnellrestaurant im PEP in München Perlach hatte ich das schon mal gegessen, dachte also es wäre eine japanische Spezialität. Daheim hab ich festgestellt, es kommt aus Taiwan – Südostasien ist groß 😉

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