4 Wochen im Intersein-Zentrum: Stuktur

Das Geheimnis vom Intersein-Zentrum formulierte Karl bei einem DBU-Kongress mal so: “Ein klar strukturierter Ablauf und eine Gemeinschaft, die das trägt“. Heute schreib ich mal über die Tages- und Wochenstruktur bei Retreats und außerhalb, und im Detail den Morgenkreis und die achtsame Teepause.

Struktur bei Retreats

Während eines Retreats orientiert sich die Tagesstruktur natürlich an den Erfordernissen des Retreats. Beim „italienischen Retreat“ sah sie beispielsweise so aus:

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Am 1. Tag war noch gemeinsames Abendessen um 18:30 und Vorstellungsrunde um 20 Uhr (ist im Foto abgeschnitten).

Struktur während der übrigen Zeit

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Variabel ist der Teil um 16:30 (Vortrag, ggf. als Video, Gesprächsrunde, Gehmeditation, Tiefenentspannung, …).

Im Unterschied zum Retreat gibt es KEINE Weckglocke, und die Körperübungen sind vor der Morgenmeditation. Mir persönlich ist das schwer gefallen, gleich nach dem Aufstehen sich sportlich betätigen. Teilweise bin ich eher aufgestanden, und hab mich erstmal hingesessen. Das aufrechte Sitzen bringt meinen Körper sanft in Schwung und bereitet ihn irgendwie auf die kommende Aktivität vor.

Die Morgenmeditation besteht auch nur aus Morgengesang, stille Meditation, Kinhan (Gehmeditation im Zendo), während es beim Retreat eine geführte und eine stille Meditation gibt.

Die Abendmeditation ist offen, d.h. man kann jederzeit das Zendo durch die Schiebetüre verlassen. Beim Retreat war diesmal nach dem Abendgesang eine stille Meditation, dann Kinhan und dann eine offene Meditation.

Der Lazy Day ist der Dienstag, bei dem o.g. Retreat war es der Mittwoch. Hier gibt es noch einen Unterschied, bei Retreats gibt es am Abend eine gemeinsame Meditation um 20 Uhr auch am Lazy Day, außerhalb der Retreats war es wirklich ganz lazy, außer den 3 Mahlzeiten war nix!

Morgenkreis

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die achtsame 11 Uhr Teepause

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Aufgaben beim Leiten der Tages-Praxis

Hier der Spickzettel für meine erste Leitung des Tages:

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„GM“ heißt „Geh-Meditation“.

Bei der Meditation zum Morgen-/Abendgesang wird zu Beginn des Singens der 25-Minuten-Wecker gestartet, und beim roten Blinklicht die Meditation beendet.

Wie auch in der Münchner Sangha üblich, ist man mit Erläuterungen während der Meditation sparsam, nur wenn neue Menschen dabei sind, die unsere Praxis noch nicht kennen, wird man ausführlicher.

Die Glocke beim Abendessen macht auch manchmal die Köchin/Koch.

Obwohl es mehr Tätigkeiten sind, als bei einem Tag der Achtsamkeit, empfand ich es als weniger anstrengend.

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