Der Lack ist ab – Kanu nachlackieren

Die Holzteile meines 17 Jahre alten Kanadiers hatten mal einen Neuanstrich nötig.

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Gestern war dazu noch gutes Wetter, und einen seewasserfesten Bootslack (für den Ammer-„see“), Pinsel und Schmirgelpapier hatte ich schon seit Wochen besorgt, der Wetterbericht sagte Sonne voraus, also gings los.

So sah es vorher aus:

Der Lack an den Holzteilen war besonders vorne und hinten durchgescheuert, insb. weil ich dort meinen Heck- und Buganker an Schnüren durchziehe. Ich hatte zwar teilweise mit Klebeband abgeklebt, und kürzlich auch Schlaufen mit Karabinerhaken befestigt, aber die Spuren all der Jahre macht das nicht rückgängig.

Als erstes hab ich das Kanu von allen Schnüren und Kleberesten befreit. Dann gings weiter mit dem Schmirgelpapier Körnung 80 über die Holzteile, soweit ich hinkam. Denn zum Abschrauben hatte ich keine Lust, wer weiß, ob ich das dann wieder hinschrauben kann.

Nochmal die Gebrauchsanleitung des Bootslacks gelesen, ah – ja, man solle direkte Sonneneinstrahlung vermeiden! Es war aber kein Wölkchen am Himmel auf das ich hätte warten können, und eine Bootshalle hab ich auch nicht parat, also hab ich das Gestell für die Hängematte aufgeräumt, und das Boot so unter die Sonnenschutzplane gerollt, dass das meiste im Schatten lag.

20180918_125018-1708222700.jpgDie kleinen Flächen waren schnell gestrichen, schwierig war nur die Sitzfläche. Diese ist verschiebbar, aber mit einem Stahlblech so gesichert, dass man es nicht abnehmen kann, ohne 4 Schrauben zu lösen. Da ich auch hier auf Nummer sicher gehen wollte, und 17 Jahre alte Schrauben in Ruhe lassen wollte, hab ich kurzerhand einen Pappkarton untergeschoben, sodass die Sitzfläche nach oben, und weg vom Holz gedrückt wurde.

So blitzt das Boot dann nach dem ersten Anstrich:

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Heute schau ich dann mal, ob es noch einen zweiten Anstrich braucht, damit es dann auch wirklich ammerseewasserfest ist! Dann kann ich wieder 17 Jahre sorgenfrei paddeln 🙂

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4 Kommentare zu „Der Lack ist ab – Kanu nachlackieren

  1. Für den Bodensee wäre wohl so ein langes, schmales Seekajak besser geeignet. Das ist unempfindlicher gegen Wind und Wellen! Es fühlt sich allerdings auch sehr „kippelig“ an, d.h. man wackelt leicht hin und her. Manche mögen das, manche nicht. Da hilft nur ausprobieren. Ich hab am Camupingplatz Ammersee in Utting außer dem kippeligen Einer-Kanadier auch noch ein gaanz stabiles Einer-Kajak. Wenn du mal in der Nähe bist, kannst du mich ja besuchen?

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    1. Kann ich von ganzen Herzen empfehlen! Am besten wäre erstmal was zu leihen. Ein Kanadier ist am Anfang etwas schwieriger, weil man braucht den J-Schlag um geradeaus zu fahren. Ich hab damals bei einem Bootsverkäufer einen 1-Tages Kurs besucht, und dort eine Menge gelernt. Beim Kanadier gefällt mir am besten, dass man sich reinlegen kann, und von den Wellen durchschaukeln!

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