Dünnes, arabisches Fladenbrot

Beim Hanibal in Igls/Tirol gabs auch herrliches arabisches Fladenbrot, dass wollte ich heute nachbacken.

Auf chefkoch.de bin ich wieder fündig geworden, mit dem Rezept für Dünnes, arabisches Fladenbrot. Zuerst ein bisserl gestutzt – gar keine Hefe drin? kein Backpulver? Nochmal gelesen – stimmt!

  • 200 g Mehl – ich hab Urdinkel-Vollkornmehl genommen
  • 1 Prise(n) Salz – eine ordentliche Prise, so mit 3 Finger. Hätte auch ein Tick mehr sein können.
  • 2 TL Kreuzkümmel – hab gestrichene TL genommen, im Fladen bleibt nur ein Hauch. Beim Hanibal hatte ich auch einen Hauch von Gewürz geschmeckt.
  • 60 ml Wasser, 60 ml Milch – als Veganer hab ich 120 ml Wasser genommen, geht auch. Ein bisserl Wasser ist noch übrig geblieben, also nächstes Mal mit 100 ml probieren bei dieser Mehlsorte.

Zum Kneten bin ich wieder ins Freie, damit der Wohnwagen nicht voller Mehl wird, und zum Schutz der Klamotten hab ich aus einem Leintuch eine Schürze improvisiert. Hinter dem Hals mit Knoten zusammengebunden, und eine Schnur doppelt um die Taille. Damit könnte ich zwar nicht im Fernsehen auftreten, aber seinen Zweck erfüllt es.

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Als Arbeitsbrett mein bewährtes, halb selbst gemachtes Nudelbrett, und als Nudlwoigler (Teigroller) hab ich kurzerhand die Bushcraft-Edelstrahlflasche missbraucht. Hat super geklappt, und mit ein bisserl einmehlen ist nix pappen geblieben. Bei Glasflaschen bleibt immer was kleben. Oben sieht man das erste ausgerollte exemplar, und noch 4 Stücke warten auf das Auswoigln.

Wie gewohnt die Pfanne 2 Minuten auf voller Flamme vorheizen, dann den ersten Fladen drauf und warten „… bis sich die ersten Blasen bilden“. Dann umdrehen und ca. 2 min warten.

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Die Menge an Teig auf 5 Fladen aufgeteilt passt schön in die Pfanne. Die ersten Blasen hab ich fast übersehen, dafür waren mehr an der Unterseite:

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Der Fladen ist auch ziemlich stabil, sodass man ihn mit einem normalen Pfannenwender schön umdrehen kann. Kein gehampel wie bei Pfannkuchen!

Nach ein bisserl abkühlen auf einem Rost und mit Küchenkrepp hab ich den ersten gleich verdrückt – sooo lecker war der!

Als das Öl dann zu rauchen anfing, hab ich auf ungefähr halbe Flamme reduziert, dafür war dann die Blasenbildung schöner zu sehen. Umdrehen, und insgesamt waren es ca. 3 Minuten je Fladen.

Mit äußerster Beherrschung hab ich der Versuchung widerstanden noch mehr zu essen, denn jetzt mach ich noch Houmus als Wegzehrung für die Kanutour …

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