Resümee #1: Ich denk es war ein gutes Jahr

Das Jahr Auszeit / TimeOut / Sabbatical neigt sich dem Ende zu (auch wenn ich noch 6 Wochen Urlaub bekommen habe und daher erst Mitte Februar wieder anfange), Zeit für ein erstes Resümee, anhand eines Liedes von Reinhard Mey: Ich denk es war ein gutes Jahr.

Das Lied hatte ich mir aufgeschrieben, als ich noch kein Programm zum Lieder setzen (Capella) hatte, und mir daher mit Excel beholfen habe! Die verschiedenen Farben heißen, dass es verschiedene Melodien sind, und gleiche Farben eben gleiche Melodie, alles klar! Das schöne und einfache Zupfmuster hab ich oben reingescannt, so schauts aus:

ICH DENK ES WAR EIN GUTES JAHR

Das Jahr war mir denn auch eine Aufnahme wert:

Anonymous-trble-clefIch denk es war ein gutes Jahr gesungen von ArnoAnonymous-trble-clef

Das Jahr begann euphorisch, dann kreisten die Gedanken immer um die Zeit „danach“, bis ich immer mehr ins Hier&Jetzt fand. Der Höhepunkt kam dann bei den 4 Wochen im Intersein-Zentrum, danach gings aber wieder abwärts. Der Tinnitus hat sich nicht verbessert, und auch abgenommen habe ich nicht – „Nichts gewonnen, und nichts verloren.“

Ich habe überraschend meine Liebe zum Backen entdeckt, vor allem mit Hefeteig: Semmeln, Brot, Pizza, Stollen, Kletznbrot, Nervenkekse, … und auch Aufstriche selber machen und arabische vegane Gerichte kochen. Aber immer wenn ich glaube, jetzt hab ichs im Griff, dann misslingt mir ein Backwerk – „… hab ein paar Illusionen mehr.“

Im Achtsamkeitszentrum hab ich einige Dinge angefangen (mantrisches Singen, Rückkehr zum Frühling Qigong, Mittwoch Morgenmeditation, Sonntag Nachmittagspraxis), aber die ersten beiden wegen mangelnder Beteiligung wieder eingestellt, die anderen dümpeln vor sich hin. Nächstes Jahr mach ich bei der Redaktion der Intersein-Zeitschrift mit – „… so macht mich auch kein Schaden klug“.

Hab mein Brot selber gebacken, ein paar Dinge repariert, aber auf Auto und Wohnwagen mag ich nicht verzichten – auf die feste Wohnung in München auch nicht – „… und meine Taschen bleiben leer“.

Aber alles in allem war es eine kostbare Zeit um in mich reinzuspüren, das Leben fließen lassen und zu erkennen, dass nicht zu arbeiten nicht automatisch glücklich macht – „… Ich glaub es war ein gutes Jahr!“

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