Resümee #2: spirituelle Erkenntnisse

Wenn man die Kategorienwolke von meinem Blog so anschaut, könnte man meinen ich hätte außer Backen nichts anderes mehr im Sinn gehabt, bei meiner spirituellen Pilgerreise. Um diesen Eindruck zu relativieren möchte ich hier mal meine spirituellen Erkenntnisse zusammenfassen.

Im Hier und Jetzt – Der Schlüssel zum Glück

Die wichtigste Erkenntnis kam schon in der ersten Hälfte, und ich habe sie im Artikel „Im Hier und Jetzt – Der Schlüssel zum Glück“ beschrieben. Dies hatte nicht nur Auswirkung auf meine Stimmung, sondern wirkt sich seither auch auf meine tägliche Praxis aus. Wenn ich mich bei der Meditation auf den Atem als Objekt ausrichte, dann auf das, was ich konkret in der Bauchdecke spüre und nicht irgendwelche gedanklichen Konstrukte (mit Ausnahme vielleicht das Tonglen).

Auch merke ich meist recht schnell, wenn meine Gedanken ins Bedauern in die Vergangenheit oder in Sorgen in die Zukunft abschweifen, und richte meine Aufmerksamkeit auf das, was jetzt im Moment ganz konkret wahrnehmbar ist und anliegt. Dazu stell ich mir die Frage: „Will ich das jetzt denken?“ Es liegt eine große Freiheit darin, negative Gedankenkarussells zu erkennen und auszusteigen, wofür ich sehr dankbar bin.

Apranihita – „Ziellosigkeit“

Das Motto für meine Auszeit war ja das Lied gewesen „Kann ich auch mal nix tun?“. Im Artikel Apranihita – „Ziellosigkeit“ habe ich beschrieben, wie sich dieser Begriff mit Wu Wei (Nicht Handeln) und auch den Fünf Achtsamkeitsübungen (Shilas) der Plumvillage Tradition vereint hat und zu einer Ausrichtung, oder Lebenseinstellung geworden ist. Für mich heißt das eine Ausrichtung für mein Handeln zu haben, ohne verbissen ein Ergebnis erreichen zu müssen. Das wirkt sich aus z. B. beim Thema Umweltschutz, Tierschutz und reicht aber bis zur gesamten Lebensgestaltung: Verweile einfach so (Gendün Rinpoche).

Die letztendliche Dimension

In Die 5 Gewissheiten und die letztendliche Dimension und Dem Leben eine spirituelle Dimension geben beschreibe ich die Erkenntnisse in Bezug auf die absolute oder letztendliche Dimension, das Nirwana. Einerseits wird dadurch die alltägliche Dimension aufgewertet, andererseits ergänzt um die Erkenntnis, dass das noch nicht alles ist.

Die Praxis funktioniert!

In Sangha Wochenende im Bayer. Wald – Die Praxis funktioniert! beschreibe ich die Frucht der Praxis, wie sie sich auf das alltägliche Leben positiv auswirkt und mich immer gelassener werden lässt.

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