Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt – Zeitblüten

Dieses Märchen hat mir früher meine Mutter hunderte Male erzählt. Gerade hab ich sie gegugelt und bin gerührt und erstaunt zugleich! In der Vorbemerkung schreibt Burkhard Heidenberger:

Wir vergleichen uns gerne mit anderen und schließen dabei meist
schlechter ab. Dabei übersehen wir unsere Stärken und was uns so
einzigartig macht. Auch dem Bäumlein, das andere Blätter haben wollte,
erging es nicht anders.

Ich hab das immer so verstanden, dass man keine Veränderungen oder Verbesserungen wünschen solle, aber so hat das eine völlig andere Bedeutung!

Viel Spaß beim Lesen:

Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt – Zeitblüten

P.S.: Meine Mam hat es immer in der Original-Fassung mit „Jud“ erzählt! „Bauer“ ist natürlich auch diskriminierend, da könnten sich die Erzeuger unserer Nahrungsmittel auch auf den nicht vorhandenen Schlips getreten fühlen. Will man offenbar auf die EU-Subventionen anspielen? Also erzählen wir es lieber mit „Räuber“, denn die haben (noch) keine Lobby 😉

P.P.S.: Hierzu gibts sogar einen Zeichentrickfilm von 1940 im Original, also mit antisemitischer Wortwahl.

Und Kinder tragen das Gedicht vor (mit „Räuber“):

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