Resümee #4: Die besten Rezepte

Die größte Überraschung für mich war die große Begeisterung für das Backen. Im Wesentlichen mit Hefeteig, aber auch andere Rezepte habe ich ausprobiert, verfeinert oder verworfen. Hier nun die Zusammenstellung der besten Rezepte in ihrer jeweils besten Variante.

Vorab wäre vielleicht noch zu klären, was Kochen und Backen überhaupt mit einer „spirituellen Pilgerreise“ zu tun haben. Hier meine Überlegungen dazu:

Ich finde schon seit langem, dass Essen eine sehr gute Art ist, das Intersein (d.h. das wechselseitige Verwobensein) zu erleben. Vor dem Essen ist das „ich“ und das „Essen“ scheinbar getrennt, dann kommen die Nährstoffe in den Körper, das Calcium in die Knochen usw, die Unterscheidung zwischen „ich“ und „Essen“ geht verloren.

Dann ist der Vorgang des Zubereitens selber eine hervorragende Achtsamkeitsübung. Es fängt an mit der Suche und Auswahl der Rezepte. Hier wird offenbar, dass man von so vielen abhängig ist. Dann der Einkauf, das Abwiegen und Kleinschneiden der Zutaten benötigt Konzentration und Nicht-Abgelenktheit. Mir hat es geholfen, so wie die Fernsehköche, die Zutaten vorzubereiten, und dann in einem Zug zu verarbeiten – soweit möglich. Das spart Stress! Auch nochmal kontrollieren, ob man alle Zutaten aus dem Rezept verwendet hat, und nicht vielleicht Salz vergessen oder zuviel verwendet hat (ist mir schon passiert, und ruiniert das ganze Gericht). Dazu sagt Thay (Thich Nhat Hanh): „Auch wenn du ganz sicher bist, kontrolliere es nochmal.“.

Außerdem wird man – besonders als Veganer – unabhängiger von der Lebensmittelindustrie. Es spart nicht nur Geld, hochwertiges Backwerk oder auch Gewürzmischungen selbst zu machen, sondern spart auch Plastik-Verpackung und man weiß genau was drin ist. Das geht auch Richtung Minimalismus und man sorgt für Mutter Erde, unsere „Mit-Welt“.

Wenn das Gericht dann gelingt, wässert man die Samen der Freude. Und ich habe auch immer etwas zurückgegeben, z. B. in Form von wertschätzenden Kommentaren bei den Rezeptquellen, und natürlich auch dadurch, dass ich in diesem Blog die Rezepte mit euch teile. Gerne hab ich auch Kuchen und Plätzchen verschenkt.

Wenn es aber misslingt, kann man sich in Demut üben, wie ein bettelnder Pilger, der sich zufrieden geben muss, mit dem was ihm beschert wird.

Jetzt gehts zu den Rezepten:

Semmeln und Brot

Die wichtigste Erkenntnis nach einem Jahr experimentieren mit Hefeteig war – es so zu machen, wie meine Mutter: Die Hefe in einer Mehlmulde verrühren und vorab ruhen lassen, das „Toagal“, wie sie es nannte. Dann ist gut Kneten wichtig, mindestens 5 Minuten und das Wasser nur allmählich zugeben. Und viel Zeit: Den Teig 2 h gehen lassen, dann vor dem Backen das fertig geformte Backwerk nochmal gehen lassen.

Die Brotgewürzmischung auch für Semmeln, bringt tollen Geschmack. Urdinkel als ganzes Korn im Internet bestellen, und in großen Tupperboxen lagern, wegen der Lebensmittelmotten) und selber mahlen spart Geld, schmeckt und ist gesund. In „normalem“ Dinkel darf ja bis 40% Weizen reingekreuzt sein, weshalb Urdinkel auch von Glutenallergikern vertragen werden soll.

Die besten Rezepte:

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Brotauftstriche

Auf ein selbst gemachtes Brot oder Semmeln gehören auch Aufstriche, wo man weiß was drin ist.

Kuchen und Platzerl

Anderes

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